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Grand Slam

3.06 min, HD
Video-Installation
New York, USA

Die Video-Performance 'Grand Slam' zeigt in Zeitlupe eine Frau in einem Tennis-Rock, wie sie mit einem Tennisball gegen eine leere Wand schiesst. Der Ball trifft die Wand mit zunehmender Intensität und hinterlässt dicken schwarze Flecken, als ob der Ball in Farbe durchnässt wurde. Es gibt Nahaufnahmen der weiblichen Oberschenkeln, ihres Munds, ihre Haare, die Seite ihres Gesicht, als sie den Ball immer wieder mit ihrem Schläger trifft. Alles an diesem Werk ist aggressiv. Die tiefe Resonanz der Ball gegen die Wand. Die Frau, die Schläger in der Hand, kraftvoll schwingt. Die schwarzen Flecken an der Wand, wo der Ball seine Spuren hinterlassen hat.

Während die Hauptfigur, die Künstler selbst, immer müde aussieht. Vielleicht wegen des Kampfs, den Ball wieder und wieder auf die Wand treffen zu lassen. Marcin ist zwar in Richtung der feministischen Theorie und Praxis geneigt, veruscht sich aber einen neuen Kontext für die feministische Gespräch zu schaffen. In diesem Performance-Stück scheint sie ihr Publikum zu bitten, den Kampf in das Stück und darüber hinaus zu identifizieren. Aus kultureller Sicht scheint die Arbeit andere öffentliche Gespräche, die Frauen international führen, zu aufzugreifen. Marcin versucht nicht, die Frage zu beantworten, aber die Arbeit lässt vermuten, dass vielleicht der Kampf vielmehr mehr intern als extern wird.